Dachsanierung: Was passiert, wenn das Dach offen ist?
Bei einer Dachsanierung wird die alte Eindeckung abgenommen, das Dach neu aufgebaut und wieder geschlossen.
Von außen sieht das nach wenigen großen Schritten aus. Dazwischen liegen mehrere Arbeitsgänge, die später unter den Dachsteinen verschwinden.
1. Abdecken
Zuerst kommt die alte Eindeckung herunter. Dachsteine oder Ziegel, alte Lattung und verbrauchte Bahnen werden abgenommen. Jetzt zeigt sich, in welchem Zustand Sparren und Balken darunter sind.
2. Der Dachstuhl wird geprüft
Ist das Holz gesund, bleibt der Dachstuhl stehen. Sind einzelne Sparren oder Balken beschädigt, werden sie ergänzt oder getauscht. Das ist Zimmerer-Arbeit — bei uns kommt sie aus derselben Hand wie die Eindeckung.
3. Dämmung und Unterspannbahn
Auf die Sparren kommt, wenn gewünscht, eine Aufsparrendämmung aus Holzfaserplatten. Darüber wird die Unterspannbahn verlegt. Sie schützt das Dach von unten gegen Feuchtigkeit, falls einmal Wasser unter die Dachsteine gelangt.


4. Konterlattung und Lattung
Die Konterlattung läuft in Richtung der Sparren und schafft einen Luftraum unter der Eindeckung. Quer darauf folgt die Lattung. Ihr Abstand richtet sich nach den Dachsteinen, die später darauf liegen.
5. Eindeckung
Jetzt wird das Dach gedeckt — Reihe für Reihe, von der Traufe hinauf bis zum First. Dachflächenfenster, Ausstiege und Durchführungen werden dabei dicht eingebunden.

6. Rinnen und Anschlüsse
Zum Schluss kommen Dachrinnen, Fallrohre und die Anschlüsse an Wände und Kamin. Erst dann ist das Dach wieder ganz geschlossen.


Muss ich während der Sanierung ausziehen?
In der Regel nicht — gearbeitet wird von außen. Was bei Ihrem Dach gilt, klären wir beim Termin vor Ort.
Der beste Moment für Dachfenster
Wenn das Dach ohnehin offen ist, ist das der beste Zeitpunkt für neue Dachflächenfenster oder einen Ausstieg. Sprechen Sie uns darauf an, bevor das Angebot geschrieben wird.
Shqipe TopojaniGeschäftsführerin · ANIS GmbH